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Aktuelles

Chemnitzer Dialog am 8. April 2019 - In kommunalen Stresssituationen sicher handeln

Ansicht der Stadt Chemnitz

Demonstrationen und Gegendemonstrationen, Events und Gegenevents, Mobilisierung, Radikalisierung, »drohende Islamisierung«, zunehmende Diskriminierung und die vielfältigen Meinungen und Interessen, Aktionen und Reaktionen, die diese und andere Themen in der analogen und digitalen Welt aktuell hervorbringen, hinterlassen ihre Wirkung auch im sozialen Miteinander sächsischer Städte und Gemeinden.

Vor allem die Verwaltungen von Kommunen und Gemeinden sind in besonderem Maße herausgefordert, angemessen zu entscheiden, zu reagieren, sich zu positionieren. Chemnitz im August 2018 ist nur ein Beispiel. Viele andere Städte und Gemeinden stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Landräte, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister tragen eine besondere Verantwortung in diesen Situationen und haben in ihrer Amtszeit Erfahrungen gesammelt.

Um sich über diese Erfahrungen auszutauschen, ein Angebot zur Vernetzung zu schaffen und Bedarfe zu erarbeiten, veranstaltet das bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in Kooperation mit der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration am 8. April im Beisein der Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz, Barbara Ludwig, den »Chemnitzer Dialog«.

Themenschwerpunkte werden unter anderem sein:

  • Politische Neutralität im Wahljahr!? - Handlungsspielräume von Amtsträgern
  • Interessenskonflikte und Meinungsstreit: Von A wie Asyl bis Z wie Zivilgesellschaft - konstruktives Miteinander erzeugen
  • Umgang mit gewaltorientierten Versammlungsformen und spontaner Mobilisierung
  • Reichsbürger und Selbstverwalter
  • Radikalisierungsprävention - Beratungsangebote der KORA

Mehr Informationen: lks-dz@sms.sachsen.de.  

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